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Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Bozen

Staatsanwaltschaft Bozen

Hinweisung Ereignis Mitteilung

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13/02/2026
Mitteilung
Nr. 2/2026 Procura/Staatsanwaltschaft

In Bezug auf den Vorfall des in Bozen entnommenen und anschließend in einem Krankenhaus in Neapel einem Kind wieder implantierten Herzens wird Folgendes klargestellt: Mit Stand von gestern, dem 13. Februar 2026, hat die Staatsanwaltschaft Bozen keine Mitteilung einer strafbaren Handlung erhalten. Die Eltern des Kindes, das das gespendete Organ hätte erhalten sollen, haben einen Strafantrag eingereicht, der an die Staatsanwaltschaft Neapel weitergeleitet wurde. Die Staatsanwaltschaft Neapel führt die Ermittlungen zu dem Vorfall. Die Staatsanwaltschaft Neapel hat die Staatsanwaltschaft Bozen über die laufenden Ermittlungen informiert. Am gestrigen Tag wurde gleichzeitig in Neapel und in Bozen von einem privaten Verein eine Anzeige in Bezug auf den Vorfall eingebracht; aufgrund dieser Meldung wurde auch bei der Staatsanwaltschaft Bozen ein Verfahren gegen Unbekannt wegen Verletzung von Art 590-sexies des italienischen Strafgesetzbuches eröffnet. Die beiden Staatsanwaltschaften stehen miteinander in Kontakt, um die territoriale Zuständigkeit sowie die weiteren Schritte zu prüfen.

>>Die Pressestelle Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Bozen


09/02/2026
Mitteilung
Nr. 1/2026 Procura/Staatsanwaltschaft

Im Zusammenhang mit dem verdächtigen Tod einer Touristin in Gröden wird mitgeteilt, dass am 31. Januar die Obduktion der Leiche durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der autoptischen Untersuchung ermöglichen es, den Tod auf einen Herz-Kreislauf-Stillstand zurückzuführen, der vermutlich infolge von Unterkühlung eingetreten ist. Zudem erlaubt das Fehlen von Verletzungen, die auf Dritte oder auf Abwehrhandlungen/Körperkämpfe hinweisen und in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Tod stehen könnten, das Ereignis als Unfall einzuordnen. Der Ablauf des Geschehens kann in jedem Fall nach Vorliegen der toxikologischen Untersuchungen, die dazu dienen festzustellen, ob eine mögliche psycho-physische Beeinträchtigung der Person bestand, noch umfassender bewertet werden.

>>Die Pressestelle Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Bozen


04/12/2025
Mitteilung
Nr. 23/2025 Procura/Staatsanwaltschaft

In Bezug auf die Ermittlungen zu gefälschten Sprachzertifikaten wird Folgendes mitgeteilt: Es sind eingehende Kontrollen seitens der ordentlichen Gerichtsbehörde und seitens des Rechnungshofs im Gange. Sie werden von der wirtschafts- und finanzpolizeilichen Einheit der Finanzwache gegenüber öffentlichen Bediensteten durchgeführt, die gefälschte Sprachzertifikate vorgelegt haben sollen, um den Zweisprachigkeitsnachweis zu erlangen, der in der Autonomen Provinz Bozen für eine unbefristete Anstellung im öffentlichen Dienst erforderlich ist. Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch Meldungen des Amtes für Landessprachen. Die festgestellten Unregelmäßigkeiten haben in letzter Zeit beim Südtiroler Sanitätsbetrieb bereits zur Entlassung einiger Ärzte bzw. Ärztinnen und Krankenpfleger bzw. Krankenpflegerinnen geführt. Heute Vormittag hat die Finanzwache Verfügungen ausgeführt, die von der Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Bozen und von der Staatsanwaltschaft beim Rechnungshof erlassen worden sind, um zu prüfen, ob weitere Fälle von gefälschten Sprachzertifikaten vorliegen. Eine erste Überprüfung hat Unregelmäßigkeiten in Bezug auf fünf Ärzte bzw. Ärztinnen der Notaufnahme und der Abteilung Anästhesie- und Intensivmedizin des Bozner Krankenhauses ergeben.

>>Die Pressestelle Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Bozen


04/12/2025
Mitteilung
Nr. 22/2025 Procura/Staatsanwaltschaft

Im Zusammenhang mit dem Tod von Peter Köllensperger, über den in einigen Medien berichtet wurde, wird Folgendes klargestellt: Aus den ersten Ergebnissen der Obduktion der Leiche von Peter Köllensperger geht hervor, dass die Todesursache auf einen kardiogenen Schock infolge eines akuten Myokardinfarkts im Rahmen einer vollständigen Stenose des mittleren Drittels des Ramus interventricularis anterior der linken Koronararterie zurückzuführen ist. Es wurden keine traumatischen Verletzungen festgestellt, die eindeutig auf ein gewalttätiges Verhalten Dritter zurückzuführen wären.

>>Die Pressestelle Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Bozen


21/11/2025
Mitteilung
Nr. 21/2025 Procura/Staatsanwaltschaft

Im Zusammenhang mit dem Tod von Peter Köllenspeger, über den in einigen Medien berichtet wurde, wird Folgendes klargestellt: Das Verfahren wurde gestern, am 20. November 2025, eingeleitet. Es handelt sich um ein Verfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung. Der Leichenbeschauer geht von einem natürlichen Tod aus; dennoch gibt es ungewöhnliche Umstände, die weitere Untersuchungen erforderlich machen, und die Todesursache ist nicht mit absoluter Sicherheit geklärt. Daher wurde eine Obduktion angeordnet, die in der kommenden Woche durchgeführt wird.

>>Die Pressestelle Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Bozen